Perowskit-Solarzellen (PSC) haben ihren Ursprung in Farbstoffsolarzellen (DSC). Statt auf kleine Schritte zu setzen, hatte PSC gleich zu Anfang einen steilen Auftritt mit einem Weltrekord in der entstehenden Photovoltaiktechnologie (PV), der von unserem Forschungspartner EPFL aufgestellt wurde. Dieser radikale Schrittwechsel machte DSC und die organische PV (OPV) auf einen Schlag zu einer im Großen und Ganzen veralteten Technologie, da er eine sehr viel höhere Energieumwandlungseffizienz und eine wesentlich bessere Bearbeitung großer Flächen ermöglichte. Der Grundbaustein einer PSC ist die „Perowskit“-Kristallstruktur (siehe Grafik) mit ihrer enorm ausgeprägten Fähigkeit, Licht zu ernten. Dieses erstaunliche Material kann Sonnenlicht mit hundertmal dünneren Aktivschichten absorbieren als Silizium-Solarzellen.

Die PSC-Technologie hält den Rekord für die sich am schnellsten entwickelnde PV- Technologie aller Zeiten. In etwa einem halben Jahrzehnt hat sie ihre Effizienz auf ein Niveau gesteigert, für das Silizium-Solarzellen ein halbes Jahrhundert gebraucht haben. Ihre Steigerungskurve ist also relativ steil. Heutzutage ist sie gegenüber allen vorhandenen großflächigen PV-Technologien, einschließlich Silizium, CdTe und CIGS, der Effizienz nach konkurrenzfähig und außerdem haben Perowskit-Solarzellen den zusätzlichen Vorteil eines extrem geringen Materialverbrauchs und sehr einfacher Herstellungsprozesse.

Diese höchst vorteilhafte Kombination aus hoher Leistung und niedrigen Kosten macht PSC zu der PV-Technologie für die Zukunft. Zudem gestatten die angewandten Produktionsverfahren den Einsatz einer ganzen Reihe von Substraten für PSC, woraus sich enorme Möglichkeiten sowohl in bisher unerschlossenen Märkten wie z.B. BIPV als auch in bereits bestehenden Märkten wie den Solarparks von Versorgungsunternehmen ergeben.Diese höchst vorteilhafte Kombination aus hoher Leistung und niedrigen Kosten macht PSC zu der PV-Technologie für die Zukunft. Zudem gestatten die angewandten Produktionsverfahren den Einsatz einer ganzen Reihe von Substraten für PSC, woraus sich enorme Möglichkeiten sowohl in bisher unerschlossenen Märkten wie z.B. BIPV als auch in bereits bestehenden Märkten wie den Solarparks von Versorgungsunternehmen ergeben.

Greatcell Solar hat sich seine umfangreichen Erfahrung aus der Aufskalierung der damals entstehenden DSC-PV- Technologie zunutze gemacht und konnte diese Kompetenz dank der engen Beziehung zwischen den beiden Technologien erfolgreich auf PSC übertragen. In nur ein paar Jahren haben wir es geschafft, PSC auf dieselbe Größe aufzuskalieren, für die wir bei DSC zehn Jahre benötigt haben. Weiter haben wir während dieser Zeit PSC-spezifische Fachkenntnisse und Fähigkeiten entwickelt, die auf der ganzen Welt ihresgleichen suchen. Unsere Kompetenz reicht von der Aufskalierung von Rohmaterialien über die Synthese PSC- spezifischer Chemikalien bis hin zur großflächigen, preisgünstigen Lösungsbeschichtung verschiedener Substrate mit Perowskit und verwandten Stoffen.

Geistiges Eigentum

Intellektuelle Pferdestärke ist das Herzstück unserer Organisation und geistiges Eigentum (IP) ein zentrales Ergebnis unserer Arbeit. Dies ist in eingetragenen Patenten verkörpert, die entweder Greatcell selber gehören oder von unseren Forschungspartnern, wie z.B. der EPFL oder Solliance, lizensiert sind. Es findet sich auch in unseren vielen Geschäftsgeheimnissen, Fachkenntnissen und Verfahren und wird anderen, die ebenfalls in diesem Bereich tätig sind, vorenthalten, um unseren Wettbewerbsvorteil zu wahren. Greatcell unterhält ein ständig aktualisiertes Register unseres internen IP als Vorsichtsmaßnahme gegen mögliche „Erfindungen“ von Drittparteien. Außerdem gibt uns unsere ausgiebige Erfahrung in der Materialaufskalierung einen deutlichen Kostenvorteil und einen Vorsprung gegenüber anderen, die auch in diesem Bereich tätig werden wollen. Alle zusammengenommen bieten das Patentportfolio, die Lizenz-IP, unsere Fachkompetenz und die Ressourcen an Materialien und Anlagen auf industriellem Maßstab unserem Unternehmen einen starken Wettbewerbsvorteil.